Aller guten Dinge sind drei(zehn)

Die Dienstagabend-Volley Spiele gingen diese Woche in eine nächste (aber noch nicht letzte) Runde. Zum vierten Mal in Folge (!) traten wir gegen das aktuell zweitklassierte Team an (wobei beim VBC Thun die Tabelle umgekehrt werden musste). Vopap hatte sich klammheimlich am VBC Bern und an Uni Bern vorbeigeschoben. Die Gruppe I ist eine enge Kiste. Und die Legenden werden gegen Ende der Meisterschaft ihrem Ruf gerecht.

Der TVL liess sich dadurch nicht beeindrucken. Fast komplett - nur Lüku zog den Notfalldienst einem Ball-über-die-Schnur vor - gastierten wir in der imposanten Altikofen Halle. Der Gegner war personell etwas dünn besetzt, wusste aber mit einem neuen Spieler aufzutrumpfen. Die Glanzpunkte setzten aber vorab die Gäste aus der Länggasse. Namentlich das Spiel über die Mitte schuf in den Durchgängen 1 und 2 für klare Verhältnisse. Mit 2:0 für Länggasse wurden heiter die Seiten gewechselt.

Die Hereinnahme von Hadi sorgte für weitere Glücksmomente. Der Soutien per Fussabwehr wurde vom Team frenetisch bejubelt. Das war aber denn auch schon fast alles Zählbare. Der 3. Satz - nicht zum ersten Mal diese Saison - wurde zum K(r)ampf. Viele Servicefehler und ungenaue Annahmen taten dem bisher souveränen Auftritt des TVL einen Abbruch. Vopap schaffte so den Anschluss zum Spiel. Kein Zugang gelang übrigens Leo, der sich beim Einspielen irgendwas im Rücken einklemmte und ausschliesslich Schlachtgesänge brüllend mittun konnte. Gute Besserung! So fiel Pesche die Aufgabe als alleiniger Regisseur zu. Diese konnte er über das gesamte Match hin vollends ausfüllen - weitere direkt verwertete Punkte inklusive.

Im vierten Umgang dann das konsequente TVL Spiel. Druckvoll mit Chris über aussen, verbessert in der Annahme und mit klaren Vorteilen über die Mitte. So gipfelte der Ansturm gegen die Mühlen von Vopap in einem klaren Verdikt und dem dreizehnten Erfolg in ebensovielen Spielen. Die letzten drei Spiele finden gegen die Mittelfeldteams Strättligen, Polo und - nächsten Dienstag zuhause - gegen Seftigen statt. Wir freuen uns nach dem denkwürdigen 3:2 Auswärtserfolg im Hinspiel auf einen erneuten Fight.

Highlight des Spiels: totale Konfusion bei der Aufstellung im 2. Satz - mit einer etwas überforderten Spielleiterin, die dem Captain des TVL mal eben das Positionsblättchen in die Hand drückte "muesch säuber luege"...

Fürs Herrenteam, Tom

 

Dienstagabendvolley im Muristalden...

...verspricht auch im Februar Unterhaltung. Wir empfingen den Vorletzten Thun. Mit erfreulichen Erinnerungen an das Auswärtsspiel in der Vorrunde - erfrischendes, faires und packendes Volleyball der Alpenstädter - boten wir mit einem 11-Mann-Kontingent die Stirn. Der Start in die Partie verhiess Verheissungsvolles und damit nahtloses Anknüpfen an das erste Aufeinandertreffen. Die Gäste aus Thun pfefferten aus allen Lagen, die Einheimischen hielten mit guten Blocks und Wucht einerseits und klugen No-Blocks entgegen. Das Sextett Giorgio, Tinu, Pesche, Lüku, Christoph und Tom kam je länger je besser zurecht und dank sehr niedriger Anzahl Eigenfehler tüteten wir den Satz zu :14 ein.

Durchgang 2 verlief ähnlich. Neue Kräfte - Lollo und Timo und Hafiz - verdienten sich ihre Sporen ab. Ersterer glänzte mit guten Blocks, Timo mit  Verteidigungsaktionen - die wegen dem etwas zu gut gepumpten Matchball ihre farbigen Spuren hinterliessen - und Hafiz mit der Unerschrockenheit eines Jungspunds. Der Gegner spielte weiterhin mit, aber zu wenig zwingend, also heimsten wir den Satz mit 25:17 ein. Tinu mit dem unwiderstehlich versenkten Penalty: Panenka hin oder her, Vollspann ist einfach cooler.

"Aller guten Dinge sind drei!", sagte sich Coach Giorgio. Wenn mit Rotation etwas zu gewinnen ist, werden weitere Rochaden zum Ziel führen. Also Leo auf den Platz, Tom wieder rein und auch Hadi mit dem Stelldichein. Wir verloren etwas an Fahrt. Das Einlullen war umso unverständlicher, da der Fangesang der Extraklasse zum (weiteren) Ritt auf der Erfolgswelle taugte. Die Thuner witterten ihre Chance und packten diese. Mit effizientem Sideout Spiel und der zunehmenden Lufthoheit im Bereich der Netzkante kippte das Momentum zugunsten der Alpenstädter. Dank couragiertem Auftreten holten sie sich den 3. Umgang. Also doch etwas zu tun gegen die Thuner. Auf in den 4ten!

Die Devise war klar, die unerwartete Schmach korrigieren. Viele Jahre Routine fanden sich auf dem Spielfeld und diese hatten schnell den Dreh raus. Besondere Highlights die Services von Chris, die vom Kurvenreichtum her an die Kandahar-Piste erinnerten. Und Lollo, der Überflieger, der unerwartet Pesche mit einem Kopfball in Szene setzte. Schön anzusehen aber brotlos. Alles in allem dann aber ungefährdet konnten wir den Satz und somit das Match für uns entscheiden. Unser Punktekonto konnten wir auf 33 äufnen, was momentan 10 Punkte Vorsprung auf den Silberplatz (besetzt von Uni Bern) macht. 

Nächste Woche erneut Dienstagabend-Volley. Füreinmal - ungewohnt - in der Agglo. In Altikofen gehen wir mit den drittplatzierten Legenden der papierernen Mühlen auf Tuchfühlung.

Für die Herren, Tom

...chunnt immer vor em Februar!

Der legendäre Emil Steinberger hat schon recht. Und doch ist es nur die halbe Wahrheit. Der Janaur hatte viel mehr zu bieten - jedenfalls schrieb das Herrenteam einige Anekdoten. Der Januar, resp. die ersten Gegner der Rückrunde, waren auch der Gradmesser, ob der TVL seine Ungeschlagenheit bestätigen konnte. Es ging immerhin gegen den Tabellen-Zweiten, den Tabellendritten sowie das Schlusslicht.

Dreikönige

10 Tage nach dem 3-Königs-Tag stand der Gang in den Westen Berns an: Im Bethelehemacker empfing uns der VBC Bern. Bisher die Wundertüte der Saison. Das VBC hält sich nach durchzogenen Spielen weiterhin auf dem Podest auf. In der Vorrunde konnten wir knapp, aber ungefährdet einen Zu-Null-Sieg einfahren. Was am Donnerstagabend geboten wurde, war dann nicht der Rede wert. Ohne die Reserven anzuzapfen, gelang dem TV Länggasse ein 3:0-Erfolg. Hervorzuheben Timos Leistung am Netz, auf welche der VBC nur mit Verteidigungsaktionen an die Decke reagieren konnten.

Dreikäsehoch

Die Jungens von Uni Bern hatten in der Vorrunde überzeugt und uns mit jugendlicher Frische und gewievter Technik emotional und sportlich an die Grenzen gebracht. Wir freuten uns auf die Partie, namentlich da wir am Heimspielsamstag auf viel Publikum zählen konnten. Uni Bern versteckte sich nicht, aber die Routine der Länggässler gab den Ausschlag für den ersten Satzgewinn. Dank gut aufgelegten Mittespielern konnte Pesche - wie in jedem Meisterschaftsspiel vorher (und wohl auch für die kommenden :-)) - die ein oder andere Passeurfinte streuen und das Spiel in die Breite ziehen. Die Gäste machten sich vorab mit sehr fiesen Services einen Namen worauf Chris und Tom langsam den Glauben an ihre Fähigkeiten verloren... Zudem machte auch der Passeur ennet des Netzes eine sehr gute Figur: Satz 2 ging an Uni, danach nochmals je einer für beide Teams. Auf dem Feld für den TVL auch Flo, der die Absenzen von Lüku und Timo vergessen machen sollte. Also erneut in die Zusatzrunde. Der TVL war schlussendlich besser in Angriff, Block und Ausgeglichenheit. Highlights die tolle Stimmung, ein glänzend aufgelegter Hafiz, die Reaktion auf den (zugegebenermassen unerklärlich) verlorenen 4. Durchgang und das anschliessende Raclette direkt in der Neufeld-Halle.

Dritter Streich

Nach den zwei bestandenen Bewährungsproben sollte Schlusslicht Oberdiessbach ein lockerer Ausgalopp des ersten Monats werden. Überraschenderweiste weit gefehlt. Der Ausritt wurde fast zum Fehltritt. Konnte der erste Durchgang trotz schwachem Spiel siegreich beendet werden, so traten wir Umgang 2 tatsächlich ab. Oberdiessbach verdiente sich den Satzgewinn mit einer couragierten, aber keineswegs unwiderstehlichen Performance. Die Hereinnahme von Hadi, unserem neusten Import-Diamanten, brachte den erwünschten Ruck durch die Mannschaft. Wir schaukelten schliesslich die Sätz 3 und 4 nach Hause und erlaubten den Gästen noch je einen halben Satz. Highlight - wie erwähnt - Hadi.

Aller guten Dinge sind drei

Somit wurden alle drei Spiele im Januar siegreich gestaltet, womit die Ausbeute aus 11 Auftritten 30 Punkte beträgt. Der TVL ist auf dem besten Weg zurück in die 3. Liga, aber eben.... es chunnt no dr Februar: morgen empfangen wir die Thuner, die im Hinspiel einen aufgeweckten Eindruck gemacht haben. Danach geht es zu Vopap,die in der Tabelle zu klettern begonnen haben und unterdessen auf Kosten des im Januar desolaten VBC den dritten Platz erklommen haben. Wir freuen uns auf das letzte Meisterschaftsdrittel und viel DIenstagabend-Volley

Fürs Herrenteam, Tom

Das letzte Spiel der Hinrunde führte uns ins Gürbetal

 

Der Gegner hiess Seftigen. Auf dem Papier kein unbeschriebenes Blatt. Immerhin konnte das Team bereits 10 Punkte sammeln und befand sich im Mittelfeld in bester Gesellschaft mit Strättligen, Polo und Vopap. Vopap - ja, da war doch was im letzten Spiel des TVL. Hart erarbeitete 3 Punkte. Dass diesmal mit noch härterer Arbeit nicht ganz so viele Punkte zu gewinnen waren, dacvn erzählt diese Geschichte.

Die Hinfahrt per öV war kurzweilig - Kim aus (Mühle)Thurnen als Ortskundige gab einige Lokalschmankerl zum Besten - und fand im lockeren Gang über Feld Wald und Wiesen bis zum örtlichen Feuerwehrdepot ihren Fortgang. Die Halle, von der grössten genossenschaftlichen Bank mit dem dichtesten Filialnetz der Schweiz gesponsert, imponierte. Das tröpfchenweise und eher späte Eintrudeln der Privatwagen-TVL-Crew liess Erinnerungen an weniger erfolgreiche Zeiten des Schlendrians erinnern. Der Aufmarsch von nur 7 Wackeren bedeutete die Egalisierung des TVL-Minusrekords. Pesche, Lüku und Hafiz fehlten, auf dem Feld standen Timo, Leo, Giorgio, Tinu, Christophe, Tom und Lollo.

Das Spiel fand in 5 Akten statt, was einerseits verdeutlichen soll, dass die Punkte vorweihnächtlich geteilt wurden und damit niemand für das tolle Spiele mit leeren Händen nach Hause musste. Andererseits bot Seftigen Paroli auf allen Saiten: Guter Block, gute Defence - hier wusste vor allem der routinierte Passeur zu gefallen - und zwei sehr gute Angreifer in ihren Reihen. Zudem eine Schiedsrichterin, die das Spiel schnell machen wollte sowie eine animierte Stimmung, die als Zutaten einen richtig guten Mix ergaben. Beim TVL überzeugten Christophe, der mit zunehmender Spieldauer für einige Kracher sorgte und Giorgio mit altbekannten Höhenflügen. Timo bekam die Wucht der Gegner mit eigenen Augen zu spüren, sorgte seinerseits für ein paar wuchtige Smashes. Das Duo Leo-Tinu war auf steter Findungsmission. Vielleicht waren die beiden vor den Augen ihrer Sohnemänner auch einfach etwas nervös... Über die Mitte waren Block und Schnellangriffe ein probates Mittel um im Spiel zu bleiben und am Schluss sogar den Zusatzpunkt zu sichern.

Am Ende blieben wir siegreich aufgrund der etwas tieferen Breite und Routine. Aber die Seftiger haben uns alles abverlangt und den Punkt nicht gestohlen. So resümieren aus 8 Partien 22 Punkte und der Vorrunden-Titel. Wir freuen uns nun auf die Bescherung beim Bowling nächsten Dienstag.

Fürs Herrenteam, Tom