25.3.2018: Neben dem zu Recht stolzen Trainer und Coach Adrian Gubler steht das beste U16 UBS Kids Cup Girl Team der Schweiz: Lena Leuthold, Liza Balli, Valérie Guignard, Lisa Leuthold und Océane Köchli. Mit sensationellen 5 Rangpunkten erzielten sie ein Traumresultat und eroberten als erstes TV Länggasse-Team überhaupt diesen Titel. Da kann man nur den Hut ziehen und gratulieren. 144 Teams haben sich für den Schweizer Final des UBS Kids Cup Team in Kreuzlingen qualifiziert. Mit fünf Teams stellte der TV Länggasse zusammen mit dem Stadtturnverein Bern und dem LC Zürich am meisten Mannschaften. Damit dürfen wir uns ohne weiteres zu den grossen Clubs in der Schweizer Nachwuchs-Leichtathletik zählen.

 

800 Kinder traten in der Sporthalle Dreispitz in Kreuzlingen an. Organisiert wurde der Anlass von den Vereinen LAR Tägerwilen-Kreuzlingen und GTT Tägerwilen. Die Teams konnten sich über 21 lokale Ausscheidungen und sechs Regionalfinals für den Schweizer Final qualifizieren. Über 11 200 Kinder und Jugendliche haben an den Ausscheidungs-Wettkämpfen teilgenommen. Das illustriert den Wert der tollen Leistungen unserer Teams eindrücklich.

Ausgerechnet an diesem Sonntag wurden die Uhren auf Sommerzeit umgestellt. Um einigermassen ausgeschlafen am Bodensee antreten zu können, reisten wir darum schon am Vorabend an. Weil auch zahlreiche Eltern ihre Kinder an den Wettkampf begleiteten, besetzten wir grad zwei Hotels im nahegelegenen Konstanz. Eine vernünftige Entscheidung. So konnten wir unnötigen Stress verhindern. Alle Athletinnen und Athleten waren pünktlich um sechs Uhr beim Zmorge. Die erste Hürde war genommen und die Coaches machten schon ein bisschen einen entspannteren Eindruck. Der Transfer war kurz und nach dem Gepäck-Depot war auch schon Einlaufen angesagt. Zusammen mit dem prächtigen Sonnenaufgang über dem Bodensee fast ein bisschen ein pathetischer Einstieg in den Tag.

Es durfte losgehen. Unsere U16 Girls begannen mit dem Risikosprint und setzten grad eine erste Duftmarke. Mit 19 Punkten distanzierten sie die Tessinerinnen um zwei Punkte und gewannen die Disziplin. Im Stabweitsprung waren wir lange nicht sicher, wie weit die 21 Punkte reichen. Es langte auch hier zum ersten Rang, allerdings gleich klassiert mit sechs anderen Teams. Einen Punkt weniger und es wären acht Rangpunkte notiert worden. Der Biathlon gelang ihnen dann wieder hervorragend. Sie räumten sämtliche Kegel ab. Interessanterweise hatte Stade Genève genau die gleiche Punktzahl. Die hatten zwar noch einen Kegel oben stehen gehabt, sind aber eine Runde mehr gelaufen, was als wertvoller betrachtet wird. Aber unsere Girls blieben vorn. Den Sack zu machten sie dann im Team-Cross, wo sie sich vorerst einen packenden Zweikampf mit den Tessinerinnen leisteten, diese aber zuletzt sicher distanzierten. So durften sie sich von Yasmin Giger die Goldemedaille umhängen lassen und sich mit dem Maskottchen Cooly balgen. Bravo.

Die U14 Girls starteten mit der Sprung-Challenge. Mit hervorragenden 28 Punkten (30 sind das Maximum) entschieden sie diese grad für sich. Der Hürdensprint gelang dann nicht ganz so gut. Als Siebte rutschten sie im Zwischenklassement zwar ab, aber da war immer noch einiges möglich. Die Spitze ist breit. Ein Ausrutscher und man sieht sich grad ein paar Ränge weiter vorne klassiert oder umgekehrt. Mit dem fünften Rang im Biathlon brauchte es aber dann schon eine ausserordentlich gute Cross-Leistung um den Sprung aufs Podest noch zu schaffen. Unsere Girls bewiesen als Zweite im Cross, dass sie auch wirklich dazu fähig sind. In der Endabrechnung reichte es zur hochverdienten Silbermedaille.

Die U14 Boys traten als Erstes bei der Hürden-Stafette an. Sie meisterten diese trotz zwei abgeworfenen Hürden als Fünfte. Vor der Sprung-Challenge hatten alle Respekt. Sie bezeichneten den Hallenboden als sehr hart, was für diese Disziplin nicht sehr günstig ist. Aber alle anderen hatten ja die gleichen Voraussetzungen. Was sie dann zeigten übertraf alle Erwartungen. Sie schafften mit 30 Punkten das absolute Maximum und wurden Disziplinen-Sieger. Beim Biathlon dann haben unser Jungs gedacht es sei wohl das Beste, wenn sie grad als Gruppe laufen würden. Läuferisch gehören sie leider nicht grad zu den Willigsten. Dadurch haben sie sich zudem beim Werfen gegenseitig behindert. Der elfte Rang war das Biathlon-Resultat. Das hat sie dann für den Team-Cross aber so richtig angestachelt. In einem beherzten Lauf, wo sie bis in die letzte Runde an zweiter Stelle kämpften, zeigten sie was sie doch können. Wegen eines unglücklichen Sturzes wurden sie dann noch auf den vierten Rang verdrängt. Zusammengezählt landeten sie auf dem sehr guten sechsten Rang.

Die U16 Boys begannen mit dem Stabweitsprung, den sie als Achte beendeten. Mit einem guten Risikosprint konnten sie sich wieder Hoffnungen auf eine vordere Platzierung machen. Als Vierklassierte rutschten sie tatsächlich in die erste Ranglistenhälfte. Der Biathlon gelang dann wieder nicht so gut und sie fanden sich wieder an der achten Position. Was sie dann im Team-Cross zeigten hat uns alle verblüfft. Trotz einem Sturz wurden sie Dritte, was letztendlich für den siebenten Schlussrang reichte.

Zu den U12 Boys schreibt grad ihre Trainerin Laura Kalbermatter selber:

Für die Vorbereitung zum Schweizer Final haben wir vor allem an den Resultaten des Zonen-Weitsprungs gearbeitet, was sich mit zwei zusätzlichen Punkten im Vergeich zum Regionalfinal sehr gut ausbezahlt hat. Doch fangen wir von vorne an: Die Anreise nach Kreuzlingen war wohl die längste, die die Kategorien U10 und U12 in den letzten Jahren für einen Wettkampf zurückgelegt haben und so hatten wir genügend Zeit, uns zu verpflegen (mehr oder weniger zur Freude der Mitfahrenden) und das Zusammensein vor dem grossen Sturm zu geniessen. Obwohl der Zeitplan beim Start des Wettkampfes der U12 etwas im Rückstand war, haben die Organisatoren dies souverän im Verlaufe des Tages aufgeholt.

Unser U12 Boys Team mit Nils Lichtle, Eliah Sidler, Juri Wunderlin, Nils Grüring, Silvan Müller und Alessandro D’Andrea befand sich nach den ersten Disziplinen auf dem siebten Zwischenrang und nach dem Biathlon, der ihnen den achten Zwischenrang einbrachte, war eine Aufholjagd auf diesem hohen Niveau sehr sehr schwierig. Vor dem Team Cross herrschte im engen Callroom eine sehr aufgeregte und angespannte Atmosphäre. Während dem Rennen, in dem unter vielen Teams oft geschubst und unter anderem auch deswegen gestolpert wurde, schafften es dann unsere Jungs auf den neunten Rang. Die U12 Boys haben also diesen harten Wettkampf auf sehr hohem Leistungsniveau mit 31 Rangpunkten auf dem zehnten Schlussrang beendet und sich damit auf schweizer Ebene sehr gut geschlagen.

Nach diesem ereignisreichen Wettkampf waren wir froh, dass wir rund eine Stunde früher als geplant zu Hause ankamen und uns nun ausgebig von der UBS Kids Cup Team Saison erholen können.

Die Teams und ihre Klassierung:

  1. Rang Kategorie U16 Girls: Lena Leuthold, Lisa Leuthold, Valérie Guignard, Océane Köchli, Liza Balli. Sie haben übrigens neben der Goldmedaille, einen einzigartigen Preis gewonnen. Sie erhalten die Gelegenheit, am Donnerstag, 30. August 2018 im Vorprogramm des weltberühmten Leichtathletik-Meetings Weltklasse Zürich in einem Staffelrennen auf der legendären Bahn des Stadions Letzigrund anzutreten
  1. Rang Kategorie U14 Girls: Anja Dubler, Lenia Bühler, Lenia Flury, Nicole Jarolim, Jana Binggeli. Sari Werlen ist zudem als Supporterin mitgereist und hat ihre Kolleginnen in der Halle ganz toll unterstützt.
  1. Rang Kategorie U14 Boys: Sascha Meyer, Jan Lichtle, Noé Bühlmann, Florian Hauri, Carlo Janssen.
  1. Rang Kategorie U16 Boys: Fabio Vogel, Paul Blumenstein, Silvan Ryser, Joel Uloth, Louis Schneeberger.
  1. Rang Kategorie U12 Boys: Nils Lichtle, Eliah Sidler, Juri Wunderlin, Nils Grüring, Silvan Müller, Alessandro D’Andrea.

Die komplette Rangliste findet ihr auf der Website des UBS Kids Cup Team. Daniel Werthmüller hat wiederum ganz viele Fotos vom Anlass geschossen.

Herzliche Gratulation an alle Teilnehmenden für die erfolgreichen Resultate, vielen Dank an alle Fans und Eltern für ihre unermüdliche Unterstützung und gute Erholung!

dr Wernu

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