1415A HBCIns Spielszene16./17.09.2017 – Am vergangenen Wochenende standen für die erste Mannschaft des TVL gleich zwei Partien auf dem Programm. Dank dem gelungenen Saisonstart reiste Länggasse am Samstag mit Aufwind in die Tiefen der Romandie mit dem klaren Ziel den zweiten Saisonsieg einzufahren. Tags darauf stand dann bereits der 1/16-Final des Regio-Cups an. Gegen das Unterklassige Herzogenbuchsee war ein weiterkommen natürlich Pflicht.

 

 

2. Liga Gruppe 6, 2. Runde

HC Servette vs. TVL1 28:21 (13:10)

 

Im Wissen um des Gegners Nummer 10 und dessen stärke trainierten wir in der Woche neben unserer gewohnten Deckungsvariante noch eine 5:1-Variante. Aufgrund von diversen Absenzen stand ein etwas dezimierter jedoch immer noch schlagkräftiger TVL den Genfern entgegen. Coach Jens Friebe stellte die Situation in der Kabine klar und forderte nichts anderes als ein Sieg.

Der Gegner wusste wenig mit dem Ball anzufangen und verfing sich von Beginn weg häufig in der Abwehr der Länggässler. Wir konnten daraus aber sehr wenig Kapital schlagen, respektive Tore schiessen und spielten im Angriff Ball um Ball in die Hände des Gegners. Ab Mitte erster Hälfte verloren wir vollkommen den Faden und liess uns mehr und mehr zurückdrängen ohne Emotionen zu zeigen.

Zum Pausentee war der Rückstand jedoch immer noch aufholbar und so versuchte der Coach uns richtig einzustellen und die Emotionen sowie unser sportliches Können zu entfachen.

Wir wollten nach der Pause loslegen wie die Feuerwehr. Dies taten wir dann auch, jedoch in Form von noch mehr unnötigen Ballverlusten. Mit einer roten Karte vor der 40. Spielminute und dem ohnehin schon dezimierten Kader war die Hoffnung schon fast vorbei. Doch da war es, für einen kurzen Moment, der echte und lebendige TVL. Ganze fünf Minuten lang spielten wir wie aus einem Guss und konnten den Gegner noch einmal hetzen. Der Erfolg in Form von Punkten blieb leider aus. Dafür erhielten wir in dieser Partie einfach zu viele einfache Tore und produzierten zu viele individuelle Fehler in unserem Angriff sowie in der Abwehr. Ein Remis geschweige denn einen Sieg wären nach einer solch desolaten Leistung auch alles andere als verdient gewesen.

So traten wir mit hängenden Köpfen den langen Heimweg an – im Wissen, dass am nächsten Tag die Cup Partie gegen eine starke 3. Liga Mannschaft ansteht.

Bericht: Nikolaj Charczuk

 


 

Berner Regio-Cup 1/16-Final

HV Herzogenbuchsee (3. Liga) vs. TVL1 16:19 (10:8)

 

Nach der Niederlage am Samstag und der Aufregung über die Art und Weise traten wir Tags darauf gegen einen Unterklassigen Gegner im Cup an. Der Frust vom Vortag musste wohl erst einmal abgebaut werden und so legte die erste Mannschaft des TVL los wie die Feuerwehr und lag bald mit 5:1 Toren in Front. Danach entflammte der Kampfgeist der starken Herzogenbuchser. Der eingespielte Gegner, gespickt mit letztjährigen 1. Liga-Spielern, kämpfte sich Zentimeter um Zentimeter zurück ins Spiel. Der Angriff des TVL produzierte wie bereits am Vortag gegen Servette einige technische Fehler zu viel, welche aber zugegebenermassen auch vom Gegner geschickt provoziert wurden. So gelang es dem HVH mit einem 2-Tore-Vorsprung in die Pause zu gehen.

Coach Tempesta forderte Emotionen in unserem Spiel und echten, ehrlichen Kampf. Zurück aus der Garderobe erwachte, ja kämpfte der TVL um jeden Ball und um jeden Zentimeter in der Verteidigung. Endlich teilte man gleichermassen aus wie man einsteckte. So konnte ein solider Vorsprung von drei bis vier Toren herausgespielt und gehalten werden. Die Schlussminuten wurden durch eine direkte rote Karte, sowie allen emotionsgeladenen Beteiligten etwas hektisch. Am Ende durfte der TVL als Sieger vom Platz und zollte dem starken 3. Liga-Team seinen Respekt.

Bericht: Nikolaj Charczuk

 

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