Am 11. September 2012 hatte die Ehrenzunft zum „Schoggitag“ eingeladen. Leider blieb die Teilnehmerzahl auch diesmal wieder unter den Erwartungen. Nur gerade  23 Teilnehmer trafen sich auf der Schützenmatte. Abfahrt war pünktlich um 08.00 Uhr. Bei prächtigem Reisewetter fuhren wir zunächst über die Autobahn A6 bis zur Ausfahrt Ru­bigen und über Belp – Gelterfingen – Kaufdorf ins Gürbetal. Weiter ging es durchs Stockental in Richtung Simmental, wobei wir im Brodhüsi noch den letzten Teilnehmer aufluden.

Zum Kaffeehalt hielten wir in Weissenburg, im schönen alten Gasthof „Alte Post“. Ein kleiner Schoggitag-Vorgeschmack erwartete die Cafè Crème-Trinker in Form eines kleinen Kaffeerahmschüsselchens aus Schokolade. Dann ging unsere Reise weiter über den Jaunpass nach Jaun, wo wir einen Halt einschoben, um auf dem Friedhof die aussergewöhnlichen, liebevoll handgeschnitzten Grabmäler zu bestaunen. Meistens stellen die Kreuze den Beruf oder ein Hobby des Verstorbenen dar. Vereinzelt sind sogar die Verstorbenen selber abgebildet.

Danach fuhren wir weiter nach Broc wo wir uns bei einem feinen Mittagessen im Restaurant ‚Hôtel de Ville‘ für die bevorstehende Reise in die Welt der Schokolade stärkten. Nach dem Mittagessen brachen wir auf zur Schokoladenfabrik Cailler, wo wir an einer ca. einstündigen automatisierten Führung teilnahmen, die – zumindest im ersten Teil – etwas an eine Geisterbahn erinnerte. Die Eindrücke, welche uns der Rundgang vermittelte, werden in der Broschüre der Fabrik etwa so beschrieben:

Mit all unseren Sinnen tauchen wir in die Welt der Cailler Schokolade. Unsere Augen entdecken geheimnisvolle alte aztekische Kakaozeremonien, unsere Ohren hören spannende Berichte über François-Louis Cailler, der 1819 das erste Schokoladenrezept in die Schweiz mitbrachte. Unsere Hände ertasten ge­röstete Kakaobohnen und unsere Nasen folgen dem Duft frisch zubereiteter Schokolade. Schliesslich findet diese dann auch den Weg in unsere Münder, wo sie auch unseren Geschmacksinn verführt.

Die Degustation der feinen Produkte holte uns schliesslich wieder in die Realität zurück.

Anschliessend blieb genügend Zeit um im Fabrikladen zu shoppen und/oder uns im Café, „La Chocolaitière“, das der Fabrik angegliedert ist, einen Kaffee zu genehmigen.

Nach den süssen Eindrücken begaben wir uns wieder auf die Reise und fuhren gemütlich und ohne weiteren Zwischenhalt über Botterens - La Roche – Marly – vorbei an Freiburg mit einem Blick auf die gewaltige Baustelle der grandiosen Poya-Brücke – Bourguillon – Mariahilf und durchs Mühlital nach Flamatt und von dort auf der Autobahn A12 direkt zurück zur Schützenmatte wo wir schon kurz nach 17.00 eintrafen. Erst kurz bevor wir wieder nach Bern zurück kamen, zogen von Westen her einige dunkle Wolken auf, die uns zum Abschluss unserer Reise noch einen sanften warmen Regen bescherten.

Wir genossen einen schönen Ausflug und das gemütliche Beisammensein. Wir danken unserem bewährten Chauffeur Res Egli von der Firma NIEDERHAUSER Carreisen für seine ruhige und umsichtige Fahrweise und der Obmannschaft für die Organisation des Schoggitages und freuen uns schon jetzt schon auf die voraussichtlich zweitägige Zunftreise im 2013.

11. Sept. 2012, Urs P. Zumbrunnen

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